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Militärischer Sicherheitsbereich:

(:Schilder an einer Kasernenmauer der Bundeswehr.)
(:Diese Schilder waren rund um die ehem. „Lindsey Air Station“ angebracht)
Ein militärischer Sicherheitsbereich ist in Deutschland gemäß dem UZwGBw ein militärischer Bereich wie z. B. eine Kaserne oder ein Truppenübungsplatz, dessen Betreten von den zuständigen militärischen Dienststellen der Bundeswehr verboten wurde. Dieses Betretungsverbot wirkt sowohl gegenüber Privaten als auch gegenüber anderen Hoheitsträgern wie der Polizei oder anderer ziviler Behörden - auch diese dürfen einen militärischen Sicherheitsbereich nur mit Erlaubnis der Bundeswehr betreten, allerdings sind die Wachen gehalten im Rahmen der Amtshilfe diese Behörden zu unterstützen. Auch militärische Anlagen verbündeter Streitkräfte können zu militärischen Sicherheitsbereichen erklärt werden.
Daneben kann ein militärischer Sicherheitsbereich auch besonders erklärt werden: So werden bei militärischen Veranstaltungen wie öffentlichen Gelöbnissen oder Unglücksfällen mit Beteiligung der Bundeswehr militärische Sicherheitsbereiche proklamiert. Militärische Sicherheitsbereiche sind als solche öffentlich kenntlich zu machen, z. B. mit einem Schild oder mit einer Trassierung und aufgestellten Wachen.
In militärischen Sicherheitsbereichen verfügen Angehörige der Bundeswehr - im Regelfall die Wache, gegebenenfalls auch die Feldjäger oder andere Befugte, über umfangreiche Rechte gemäß dem „Gesetz über die Anwendung unmittelbaren Zwanges und die Ausübung besonderer Befugnisse durch Soldaten der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte sowie zivile Wachpersonen (UZwGBw)“.
Insbesondere sind Angehörige der Bundeswehr berechtigt, Personen anzuhalten und zu kontrollieren. Ferner können Personen vorläufig festgenommen und durchsucht werden. Dabei können relevante Gegenstände beschlagnahmt werden. Die besonderen Befugnisse können mit unmittelbarem Zwang, gegebenenfalls auch mit Waffengewalt durchgesetzt werden.
Das unbefugte Betreten eines militärischen Sicherheitsbereichs kann und wird im Regelfall als Ordnungswidrigkeit gemäß § 114 OWiG [http://bundesrecht.juris.de/owig_1968/BJNR004810968BJNE001151309.html] mit Geldbuße geahndet werden.

Quellenangabe: Die Seite "Militärischer Sicherheitsbereich" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-01-03T16:21:44Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.




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Artikel: Militärischer Sicherheitsbereich Intro
(:Schilder an einer Kasernenmauer der Bundeswehr.)
(:Diese Schilder waren rund um die ehem. „Lindsey Air Station“ angebracht)
Ein militärischer Sicherheitsbereich ist in Deutschland gemäß dem UZwGBw ein militärischer Bereich wie z. B. eine Kaserne oder ein Truppenübungsplatz, dessen Betreten von den zuständigen militärischen Dienststellen der Bundeswehr verboten wurde. Dieses Betretungsverbot wirkt sowohl gegenüber Privaten als auch gegenüber anderen Hoheitsträgern wie der Polizei oder anderer ziviler Behörden - auch diese dürfen einen militärischen Sicherheitsbereich nur mit Erlaubnis der Bundeswehr betreten, allerdings sind die Wachen gehalten im Rahmen der Amtshilfe diese Behörden zu unterstützen. Auch militärische Anlagen verbündeter Streitkräfte können zu militärischen Sicherheitsbereichen erklärt werden.
Daneben kann ein militärischer Sicherheitsbereich auch besonders erklärt werden: So werden bei militärischen Veranstaltungen wie öffentlichen Gelöbnissen oder Unglücksfällen mit Beteiligung der Bundeswehr militärische Sicherheitsbereiche proklamiert. Militärische Sicherheitsbereiche sind als solche öffentlich kenntlich zu machen, z. B. mit einem Schild oder mit einer Trassierung und aufgestellten Wachen.
In militärischen Sicherheitsbereichen verfügen Angehörige der Bundeswehr - im Regelfall die Wache, gegebenenfalls auch die Feldjäger oder andere Befugte, über umfangreiche Rechte gemäß dem „Gesetz über die Anwendung unmittelbaren Zwanges und die Ausübung besonderer Befugnisse durch Soldaten der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte sowie zivile Wachpersonen (UZwGBw)“.
Insbesondere sind Angehörige der Bundeswehr berechtigt, Personen anzuhalten und zu kontrollieren. Ferner können Personen vorläufig festgenommen und durchsucht werden. Dabei können relevante Gegenstände beschlagnahmt werden. Die besonderen Befugnisse können mit unmittelbarem Zwang, gegebenenfalls auch mit Waffengewalt durchgesetzt werden.
Das unbefugte Betreten eines militärischen Sicherheitsbereichs kann und wird im Regelfall als Ordnungswidrigkeit gemäß § 114 OWiG [http://bundesrecht.juris.de/owig_1968/BJNR004810968BJNE001151309.html] mit Geldbuße geahndet werden.

Quellenangabe: Die Seite "Militärischer Sicherheitsbereich" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-01-03T16:21:44Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Militärischer Sicherheitsbereich Siehe auch
- Sperrgebiet

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Artikel: Militärischer Sicherheitsbereich Weblinks
- UZwBwG bei Juris [http://bundesrecht.juris.de/uzwbwg/]

Quellenangabe: Die Seite "Militärischer Sicherheitsbereich" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-01-03T16:21:44Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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