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Abhörschutz:

Als Abhörschutz bezeichnet man technische Vorkehrungen und die Überprüfung ("Sweep") von Gegenständen und Räumen um das Abhören ("Mithören") von Gesprächen und Datenverkehr zu verhindern.
Es wird prinzipiell zwischen passivem und aktivem Abhörschutz unterschieden.

Quellenangabe: Die Seite "Abhörschutz" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-08T00:56:10Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.




Von uns ausgewählte aktuelle Artikel über Sicherheit und Abhörschutz:

Artikel: Abhörschutz
Als Abhörschutz bezeichnet man technische Vorkehrungen und die Überprüfung ("Sweep") von Gegenständen und Räumen um das Abhören ("Mithören") von Gesprächen und Datenverkehr zu verhindern.
Es wird prinzipiell zwischen passivem und aktivem Abhörschutz unterschieden.

Quellenangabe: Die Seite "Abhörschutz" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-08T00:56:10Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Abhörschutz
Der passive Abhörschutz beschäftigt sich mit präventiven Maßnahmen wie z.B. mit:
- der Planung und dem Bau von "abhörsicheren" Räumlichkeiten, Kommunikationsleitungen und Fahrzeugen
- der Verhinderung, Unterdrückung und Verfälschung von elektromagnetischen Wellen (kompromittierende Abstrahlung z.B. von einem Monitor oder einem Computer) mit z.B. Rauschgeneratoren
- der Herstellung und Konfiguration sicherer Kommunikation unter Mithilfe von z. B. Kryptographie, dem Einsatz von verschlüsselten UDP/TCP/IP-Verbindungen (VPN) über die die Informationen (auch Sprache per VoIP) transportiert werden.
So kommen z.B. in zu schützenden Räumlichkeiten mitunter Spezialtapeten mit eingewebten Metallgittern zum Einsatz, die im Prinzip wie ein Faradayscher Käfig funktionieren und so eine gewisse elektromagnetische Abschirmung erzielen. Mit dieser Maßnahme wird der Betrieb von Abhöreinrichtungen auf Funkbasis extrem erschwert - allerdings sollte bedacht werden, dass somit auch "büroübliche" Drahtloskommunikation via Handy, WLAN, Bluetooth etc. nicht mehr funktioniert.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, abhörgeschütze Bereiche gemäß dem Zonenmodell des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie zu konzipieren oder abstrahlarme Geräte einzusetzen wie es in dem deutschen IT-Grundschutzkatalog [http://www.bsi.de/gshb/deutsch/index.htm] M 4.89 [https://www.bsi.bund.de/cln_174/ContentBSI/grundschutz/kataloge/m/m04/m04089.html] des BSI beschrieben ist.

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Artikel: Abhörschutz
Unter aktivem Abhörschutz versteht man das gezielte Suchen ("Sweep") von Abhörgeräten (Wanzen - im Volksmund daher auch "Wanzensuche" genannt) u.a. mittels technischer Ausstattung wie z.B.:
- Breitbandempfänger / Allbandempfänger / Frequenzzähler
- Non-Linear-Junction-Detektoren (zum Auffinden von Halbleitern d.h. elektronischen Bauteilen)
- Spektrumanalyser
- portable Röntgengeräte (z.B. zum Durchleuchten von nicht zerlegbaren Objekten wie z.B. Wänden, Telefonhörern, Werbegeschenken u.v.a.)
- Thermoskopie (Wärmebildkamera) zu Erkennung von versteckten Stromverbrauchern durch deren Wärmeabstrahlung
- Protokollanalyzer
- Leitungsmessgeräte
- weitere Messgeräte zur visuellen und technischen Überprüfung
Untersucht werden hierbei zumeist technische Geräte (z.B. Telefon, Kopierer, Computer etc.), Einrichtungsgegenstände (z.B. Schreibtische, Sessel, Zierobjekte wie Skulpturen etc.) und Gebäude- bzw. Fahrzeugstrukturen (Wände, doppelte Fußböden, Zwischendecken etc.)
Trotz aller heute verfügbaren Technik sind Sweeps zu einem großen Teil eine manuelle Tätigkeit - insbesondere kabelgebundene oder aufzeichnende Abhörgeräte können nur durch entsprechende visuelle Inspektion gefunden werden. Folgende Tätigkeiten zählen zum Maßnahmenkatalog eines grundlegenden Sweeps (chronologisch geordnet):
- Foto-Dokumentation Ist-Zustand
- Erstellung einer Spektralanalyse (Spektrumanalyser), Vergleich mit einer Referenz-Spektralanalyse, Überprüfung event. Abweichungen (neuer Signale)
- Detaillierte Überprüfung aller Wände, Böden und Gegenstände mittels Breitbandempfänger / Allbandempfänger / Frequenzzähler
- Öffnung und visuelle Inspektion aller Kabelkanäle, Rohrschächte, Kabelauslässe, Steckdosen, elektrischer Geräte etc.
- Überprüfung der Anschlüsse aller Computer (Überprüfung hinsichtlich Keyghost)
- Überprüfung der Außenseite aller Fenster
- Wiederherstellen Ist-Zustand mit Hilfe der anfangs angefertigten Foto-Dokumentation
Darüber hinaus können je nach Bedrohungsszenario auch Wärmebildkameras, portable Röntgengeräte, Non-Linear-Junction-Detektoren etc. zum Einsatz kommen.
Es muss jedoch stets bedacht werden, dass ein durchgeführter "Sweep" immer nur eine Momentaufnahme liefert somit nur eine Beurteilung der Lage zum Zeitpunkt seiner Durchführung ermöglicht. Daher ist i.A. sinnvoll, die Prozedur in regelmäßigen (bzw. auch unregelmäßigen!) Zeitabständen bzw. bei Bedarf (z.B. vor und während wichtiger Besprechungen) zu wiederholen.

Quellenangabe: Die Seite "Abhörschutz" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-08T00:56:10Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Abhörschutz
Als abhörsicher gilt eine Kommunikationsverbindung oder ein Raum, wenn sie/er nicht abgehört werden kann. Dieser Idealzustand ist in der Praxis jedoch praktisch NICHT erreichbar (theoretische Ausnahme: die durch Quantenkryptographie gesicherte Kommunikation). Die Risiken können jedoch durch drastische Maßnahmen im Rahmen des passiven Abhörschutzes stark minimiert werden. Ein "quasi abhörsicherer" Besprechungsraum müsste u.a. folgende Ansprüche erfüllen:
- Keine Fenster (Schutz vor Lasermikrofon)
- Lückenlose Massivbauweise
- Schutz vor Körperschallausbreitung
- Wände, Fußboden und Decke mit passendem Metallgittergeflecht versehen "Faradayscher Käfig"
- Keine doppelten Fußböden oder Zwischendecken
- Tische und Stühle aus (Plexi-)Glas OHNE versteckte Hohlräume
- Keinerlei sonstige Möbel, Bilder, Stuck, Ziergegenstände etc. (d.h. absolut schmuckloser Raum)
- Permanent versperrt; jeder Zugang muss protokolliert werden und eindeutig einer Person zugeordnet werden können
- Sweep vor JEDEM Meeting
- Absolutes Verbot von elektronischen Geräten (Handys, Laptops etc.)

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Artikel: Abhörschutz
- Van-Eck-Phreaking
- Wirtschaftsspionage
- Abhörgerät

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