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Bewegungsmelder:

Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und dadurch als elektrischer Schalter arbeiten kann. Hauptsächlich wird er zum Einschalten einer Beleuchtung oder zum Auslösen eines Alarms eingesetzt.
Ein Bewegungsmelder kann entweder aktiv mit elektromagnetischen Wellen (Dopplerradar), mit Ultraschall (Ultraschall-Bewegungsmelder) oder passiv anhand der Infrarotstrahlung der Umgebung arbeiten; es gibt auch Kombinationen davon.
Der PIR-Sensor () ist der am häufigsten eingesetzte Typ von Bewegungsmeldern. Er wird im Folgenden beschrieben. Er reagiert optimal auf Winkeländerungen, wenn also eine Person am Sensor vorbeigeht. Im Gegensatz dazu reagiert ein Dopplerradar optimal, wenn sich der Abstand zum Sensor ändert.

Quellenangabe: Die Seite "Bewegungsmelder" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-25T07:12:51Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.




Von uns ausgewählte aktuelle Artikel über Sicherheit und Bewegungsmelder:

Artikel: Bewegungsmelder
Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung erkennt und dadurch als elektrischer Schalter arbeiten kann. Hauptsächlich wird er zum Einschalten einer Beleuchtung oder zum Auslösen eines Alarms eingesetzt.
Ein Bewegungsmelder kann entweder aktiv mit elektromagnetischen Wellen (Dopplerradar), mit Ultraschall (Ultraschall-Bewegungsmelder) oder passiv anhand der Infrarotstrahlung der Umgebung arbeiten; es gibt auch Kombinationen davon.
Der PIR-Sensor () ist der am häufigsten eingesetzte Typ von Bewegungsmeldern. Er wird im Folgenden beschrieben. Er reagiert optimal auf Winkeländerungen, wenn also eine Person am Sensor vorbeigeht. Im Gegensatz dazu reagiert ein Dopplerradar optimal, wenn sich der Abstand zum Sensor ändert.

Quellenangabe: Die Seite "Bewegungsmelder" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-25T07:12:51Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Bewegungsmelder
(:Erfassungsbereich: rot=innere Überwachungszone, orange=mittlere Ü., gelb=äußere Ü.)

Der PIR-Sensor reagiert unter Ausnutzung der Pyroelektrizität seiner Empfängerfläche auf eine Temperaturänderung, bewirkt durch eine Strahlungsflussänderung (hauptsächlich durch Wärmestrahlung im mittleren Infrarot; Wellenlänge zirka 10 µm) von Menschen, Tieren und Kraftfahrzeugen in seiner näheren Umgebung. Er reagiert nicht auf statische Wärmeunterschiede, die auf natürliche Weise hervorgerufen werden, wie zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung – er kann nur sich ändernde Signale wahrnehmen, beispielsweise wenn ein Mensch in den Detektionsbereich des Sensors eintritt.
Vor dem eigentlichen Sensor ist eine Fläche von kleinen Linsen angeordnet, welche die unsichtbare, aus verschiedenen Richtungen kommende Infrarotstrahlung auf den Sensor bündelt. Strahlung aus den dazwischen liegenden Richtungen trifft nicht auf den Sensor. Daraus ergibt sich ein Erfassungsbereich um den Bewegungsmelder, der in einzelne Segmente eingeteilt ist. Sobald sich ein warmer oder kalter Gegenstand quer zu diesen Segmenten bewegt, ändert sich die Temperatur auf der Sensorfläche geringfügig, so dass ein elektrisches Signal erzeugt wird, das nach ausreichender Verstärkung ein Relais betätigen kann. Die meisten PIR-Sensoren funktionieren dabei ähnlich wie ein Feldeffekttransistor.
PIR-Sensoren empfangen ausschließlich von Objekten ausgesandte Strahlen und senden selbst keine Strahlung aus, was durch die Benennung Passiv-Infrarot-Sensor zum Ausdruck kommt. PIR-Sensoren reagieren schlecht, wenn sich ein Objekt auf sie zu oder von ihnen weg bewegt. Dies liegt an deren Funktionsprinzip, da die Bewegungserkennung aufgrund eines Temperaturwechsels auf der Sensorfläche erfolgt und Bewegungen quer zum Erfassungsbereich aufgrund des vorwiegend quer angeordneten Linsenbereichs besser erkannt werden können.
Bewegungsmelder können über Leitungsverbindungen (direkt oder über ein Bussystem, z. B. EIB) oder durch Ausrüstung mit einem Funkmodul miteinander vernetzt werden. Wenn einer der vernetzten Bewegungsmelder reagiert, schalten alle angeschlossenen Melder ihre Verbraucher ein.

Quellenangabe: Die Seite "Bewegungsmelder" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-25T07:12:51Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Bewegungsmelder
Ein Infrarot-Bewegungsmelder hat in der Regel einen eingebauten Dämmerungsschalter, der dafür sorgt, dass die Beleuchtung nur bei Dunkelheit vom eigentlichen Bewegungsmelder eingeschaltet werden kann. Bewegt sich eine Wärmequelle vor dem Melder, so schaltet er die Beleuchtung für eine einstellbare Zeitspanne ein und nach Ablauf der eingestellten Leuchtzeit wieder aus. Die meisten Bewegungsmelder haben zwei Einsteller (Potentiometer):
1. für die Einschaltdauer: legt fest, wie lange der Verbraucher eingeschaltet bleiben soll
2. für die Umgebungshelligkeit (Hell-Dunkel-Grenze): legt fest, ab welcher Dunkelheitsschwelle der Melder scharf sein soll
(:Anschlussbeispiel)

Bei den meisten Bewegungsmeldern beginnt der Zähler für die Einschaltdauer zu laufen, wenn die letzte Bewegung erkannt wurde. Wenn der Melder danach eine neue Bewegung erkennt, stellt er den Zähler wieder auf Null. Dies gewährleistet, dass der Verbraucher (z. B. Beleuchtung) nicht ausgeschaltet wird, wenn sich eine Person für längere Zeit im Erfassungsbereich aufhält.
In Deutschland gibt die VDE 0100-410:2007-06 vor, dass der PE anders als im Bild bis zum Betriebsmittel (Melder) mitzuführen ist.

Quellenangabe: Die Seite "Bewegungsmelder" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-25T07:12:51Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Bewegungsmelder
Bewegungsmelder können, wenn sie durch ein Gebäude-Bussystem (zum Beispiel EIB) miteinander vernetzt sind, auch als Präsenzmelder fungieren. An Wänden oder in eine abgesetzte Decke montiert, registrieren sie die Anwesenheit von Personen im Raum und melden diese an eine Steuerung, die für das Raumklima zuständig ist. Diese wiederum regelt, abhängig von der Benutzung eines Raumes, Klimaanlagen und/oder Heizung.
Der Unterschied zwischen Präsenz- und Bewegungsmelder liegt in der Ausstattung ihrer technischen Parameter. Der Präsenzmelder kann, gegenüber dem Bewegungsmelder, das geschaltete Kunstlicht messen. Dadurch hat der Präsenzmelder den Vorteil, dass er zusätzlich zu Bewegung das Tageslicht und das Kunstlicht erfasst. Ist das Tageslicht (eingestellter Lichtwert) ausreichend, wird trotz erkannter Bewegung das Kunstlicht ausgeschaltet.

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Artikel: Bewegungsmelder
(:Moderner VdS-zugelassener Bewegungsmelder mit Abdecküberwachung.)
Die für Einbruchmeldeanlagen verwendeten Bewegungsmelder unterscheiden sich von den Licht-Bewegungsmeldern.Bewegungsmelder für Einbruchmeldeanlagen verwenden keinen Dämmerungssensor, da eine Bewegung immer gemeldet werden soll, unabhängig von der Umgebungshelligkeit. Dennoch sind häufig in Bewegungsmeldern für Bussysteme (zum Beispiel EIB) Dämmerungssensoren eingebaut, da der Bewegungsmelder bei nicht aktivierter Einbruchmeldeanlage andere Aufgaben erfüllen kann, zum Beispiel als Präsenzmelder. Ist die Einbruchmeldeanlage eingeschaltet (scharf), so löst eine Bewegung im Erfassungsbereich des Melders einen Alarm aus. Der Einsatz von Licht-Bewegungsmeldern als Auslöser von Einbruchmeldeanlagen ist nicht sinnvoll, da viele Bewegungsmelder nach Ausfall und Wiederkehr der Versorgungsspannung den angeschlossenen Verbraucher einschalten und in diesem Fall einen Falschalarm auslösen würden.

Mindestens erforderliche Anschlüsse für Einbruchmeldeanlagen-Bewegungsmelder
- Sabotagekontakt
Öffnen des Gehäuses wird an die Einbruchmeldezentrale gemeldet
- Alarmkontakt
Auslösung des Infrarot-Sensors wird an die Einbruchmeldezentrale gemeldet
- Versorgungsspannung
meist 12 V oder, zur Notstromversorgung durch einen Bleiakkumulator, auch 24 V

Zusätzlich erforderliche Anschlüsse für VdS-zertifizierte Anlagen
- Gehtestfunktion
- Alarmspeicher
wenn mehrere Bewegungsmelder in einer Meldergruppe geschaltet sind, wird der Bewegungsmelder gespeichert, der als erstes auslöste
Manche Modelle verfügen über zwei getrennte PIR-Sensoren. Ein Alarm wird nur ausgelöst, wenn beide gleichzeitig reagieren. Dadurch wird das Risiko eines Falschalarms verringert.Einige Modelle kombinieren einen PIR-Sensor mit einem Mikrowellen-Sensor (Radar-Bewegungsmelder) oder einem Ultraschall-Bewegungsmelder. Diese Kombinationen werden meist als Dualmelder bezeichnet.
Bei den neueren Modellen ist eine Abdecküberwachung integriert - sobald der Melder durch einen Gegenstand oder Sprühsubstanzen im unscharfen Zustand der Alarmanlage „blind“ gemacht wird, wird an der Einbruchmeldezentrale eine Meldung angezeigt.
Tierresistente Bewegungsmelder gibt es nur für Einbruchmeldeanlagen. Das Auslöseverhalten dieser Bewegungsmelder ist träger als bei normalen Bewegungsmeldern. Die Montage-Richtlinien für tierresistente Bewegungsmelder müssen genau befolgt werden, um einerseits Falschalarme zu vermeiden, andererseits die Erfassungsempfindlichkeit sicherzustellen. Momentan besitzt kein tierresistenter Bewegungsmelder eine VdS-Zulassung.

Quellenangabe: Die Seite "Bewegungsmelder" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-06-25T07:12:51Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

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