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Einbruchmeldeanlage:

Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind technische, heute ausschließlich elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Eine Einbruchmeldeanlage soll
- durch Abschreckung Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindern,
- im Notfall hilfeleistende Dienste (Polizei, Sicherheitsdienst etc.) benachrichtigen,
- die Aktionszeit von Dieben, Bankräubern usw. minimieren,
- die unmittelbare Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen alarmieren,
- helfen, einen Einbruch oder Überfall zu rekonstruieren.

Quellenangabe: Die Seite "Einbruchmeldeanlage" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-01-25T11:04:23Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.




Von uns ausgewählte aktuelle Artikel über Sicherheit und Einbruchmeldeanlage:

Artikel: Einbruchmeldeanlage
Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind technische, heute ausschließlich elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Eine Einbruchmeldeanlage soll
- durch Abschreckung Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindern,
- im Notfall hilfeleistende Dienste (Polizei, Sicherheitsdienst etc.) benachrichtigen,
- die Aktionszeit von Dieben, Bankräubern usw. minimieren,
- die unmittelbare Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen alarmieren,
- helfen, einen Einbruch oder Überfall zu rekonstruieren.

Quellenangabe: Die Seite "Einbruchmeldeanlage" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-01-25T11:04:23Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Artikel: Einbruchmeldeanlage
Heute teilt man Alarmanlagen, die vom VdS Schadenverhütung GmbH zugelassen sind, in drei technische Hauptkategorien:
(:Gleichstrom)
- Gleichstromtechnik Hierbei fließt ein elektrischer Strom zwischen zwei Punkten innerhalb der Alarmanlage, der sog. Meldergruppe, über einen Melder. In der Zentrale der Einbruchmeldeanlage und/oder Überfallmeldeanlage (ÜMA) wird nach dem Prinzip einer Wheatstonesche Messbrücke mittels einer sog. Differenzialschleife die Spannung gemessen und mit einem Sollwert verglichen. Dabei bildet ein Widerstand im Inneren des Melders oder in der leitungsentferntesten Verteilerdose einen der 4 Widerstände der Messbrücke. Unter- oder überschreitet die Spannung einen bestimmten Schwellwert, wird dies als Alarm oder Sabotage ausgewertet. Zusätzlich zu Meldergruppen für Überfall oder Einbruch kann es zusätzliche Meldergruppen für eine Sabotageerkennung geben, die nach dem gleichen Prinzip überwacht werden. In diese Meldergruppe werden auch alle Öffnungskontakte von Meldern, Verteilern usw. eingeschleift. Die Verschaltung der Widerstände und die Auslösekriterien sind vom Hersteller der EMA/ÜMA und von der Vorgabe des VdS abhängig.
- Bus-Technik Bei der Bus-Technik werden z.B. alle Melder über 2 Adernpaare angeschlossen, wobei das eine Paar die Datenleitung darstellt und das andere zur Stromversorgung einiger besonderer Melder oder Endgeräte dient. Bei gemeinsamer Masse sind auch 3 Adern ausreichend. Ebenso gibt es Bus-Systeme, die vollkommen VdS-Konform mit nur 2 Drähten arbeiten. Diese Technik ermöglicht an einer dünnen Leitung eine Vielzahl von Melden anzuschließen. Die Konfiguration der EMA/ÜMA erfolgt meist über einen PC, der über eine serielle oder parallele Schnittstelle angeschlossen wird. Jedem Melder wird dabei eine ID zugewiesen und bei Bedarf auch ein hinweisender Text oder eine Definition des Melders. Über die Datenleitung fragt die computergestützte Anlage nun in regelmäßigen Zyklen den Zustand der alarmgebenden Einheiten ab.
EMA / ÜMA, die nach dem Prinzip der Funktechnik arbeiten, funktionieren wie Bus-Anlagen, nur dass die Verkabelung durch Funk ersetzt wird. VdS-konforme Anlagen arbeiten im 433 oder 868 MHz-Bereich. Die Melder haben eine entsprechende Batterie, welche die Stromversorgung für mindestens 1 Jahr sicherstellen muss.
Tritt ein Alarmfall ein, werden bei allen Technologien je nach Anforderung und Programmierung verschiedene Reaktionen ausgeführt, indem diverse Endgeräte, wie z.B. Wählgeräte, Alarmübertragungseinrichtungen, Signalgeber, Kameras etc., angesteuert bzw. ausgelöst werden.
Darüber hinaus gibt es zwei Zweckkategorien:
- Einbruchmeldeanlagen (EMA) dienen der Erkennung und Meldung von Einbrüchen
- Überfallmeldeanlagen (ÜMA) dienen der manuellen Auslösung eines Überfallalarms durch das Opfer während oder nach eines Überfalls
Die meisten modernen Einbruch- und Überfallmeldezentralen (EMZ(ÜMZ) unterstützen jedoch auch die Funktionen einer ÜMA, so dass EMA und ÜMA problemlos kombiniert werden können. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Überfallfunktionen auf einer gesonderten, vom Einbruch abgeschirmten Meldergruppe (s.o.) angeschaltet und konfiguriert wird. Eine Überfallmeldergruppe ist ständig in Betrieb. Die Einbruchmeldermeldergruppe darf erst beim Verlassen der Räumlichkeiten scharfgeschaltet werden. Um Falschalarme zu vermeiden gibt es in Deutschland das Prinzip der Zwangsläufigkeit. Diese stellt sicher, dass eine Scharfschaltung nur dann erfolgen kann, wenn sich alle Melder im richtigen Zustand (Normalzustand) befinden. Weiterhin wird hierdurch gewährleistet, dass ein Betreten der überwachten Räume nur nach Rücknahme der Scharfschaltung (Unscharfschaltung) möglich ist.Bei allen Anlagen sind die Zentralen mit Akkumulatoren ausgestattet, welche die Stromversorgung bei Ausfall des 230-Volt-Netzes für mindestens 12 bzw. 60 Stunden sicherstellen müssen.

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Artikel: Einbruchmeldeanlage
Alarmmelder dienen der Alarmauslösung und werden i. d. R. in drei Hauptgruppen unterteilt:
- Automatische Melder
-- Aktive Glasbruchmelder (Fenster, Vitrinen, Türverglasungen)
-- Aktive Alarmgläser (Verglasungen der Fassade/Außenhaut)
-- Lichtschranken (Fensterfronten, Flure, Außenbereich)
-- Körperschallmelder (Wertbehältnisse)
-- Bewegungsmelder (Passiv: Infrarot und aktiv: Ultraschall) auch Mikrowelle
-- Kapazitive Melder (Tresorschränke)
- Manuelle Melder
-- Geldscheinkontakte (Kassen)
-- Überfallmelder (Kassen-, VS-, Waffenräume)
-- Überfalltretleisten (Kassen)
- Elektromechanische/-magnetische Melder
-- Schließblechkontakte (Türen)
-- Magnetkontakte (Fenster, Türen)
-- Alarmtapeten (Wände)
-- Passive Glasbruchmelder (Fenster, Türverglasungen)
-- Akustische Glasbruchmelder, Veränderungsüberwachung von großen Glasflächen
Die meisten Melder lassen sich zusätzlich einem Überwachungstyp zuordnen:
- Außenhautüberwachung: Hierbei wird besonderer Wert auf die Erkennung eines Eindringens von Außen in das Objekt gelegt (Fenster, Türen, Wände, Boden)
- Fallenüberwachung: Dieser Typ der Überwachung soll einen Eindringling im Inneren des Objektes feststellen, z. B. mit Hilfe von Bewegungsmeldern

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Artikel: Einbruchmeldeanlage
- Signalgeber: Je nach Art des zu überwachenden Objektes werden optische oder akustische Signalgeber eingesetzt, um einen Einbruch oder Überfall zu signalisieren.
- Wählgerät: In den meisten Fällen ist es erwünscht oder sogar vorgeschrieben, einen eingetroffenen Ernstfall unmittelbar an hilfeleistende Stellen zu übermitteln. Dies erfolgt entweder über eine Standleitung direkt an die Polizei (mithilfe eines sog. Hauptmelders), über das Telefonnetz (analog oder digital) an einen Sicherheitsdienst oder eine damit beauftragte Sicherheitszentrale, oder über das GSM-Netz. Wählgeräte können so programmiert werden, dass sie in verschiedenen Situationen oder zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche oder auch mehrere Stellen benachrichtigen. Dabei können wahlweise aufgezeichnete Sprachmitteilungen oder digitalisierte Informationen (ähnlich wie beim Fax-Gerät) übertragen werden. Neuere Technologien nutzen die virtuelle Standleitung X31 um eine dauernde Überwachung der Telefonleitung zu gewährleisten und den redundanten Übertragungsweg zu sichern.
- Videospeicher: Videospeicher zeichnen Videofilme oder Einzelbilder im Moment des Alarmfalles auf. Je nach Art und Konfiguration wird auch eine bestimmte Zeitspanne vor und nach dem Alarm gespeichert, um die Rekonstruktion und Identifizierung der / des Täter/s zu erleichtern. Es gibt analoge (analoge Kamera und Videogerät) und digitale (digitale oder analoge Kamera in Verbindung mit einem Computer) Videospeicher.
- Fotokamera: Fotokameras fertigen in regelmäßigen Abständen über eine gewisse Zeit hinweg Lichtbilder. Das erste Foto entsteht beim Auslösen des Alarmes, auch wenn diese Technik weiträumig von Videospeichern abgelöst wurde, so gibt es auch heute noch zahlreiche Banken, in denen Fotokameras (meist Schwarzweiß) eingesetzt werden.
- Ereignisdrucker: Dieser Drucker hält alle Ereignisse fest, um den Ursprung eines Alarmes zu ermitteln und die Situation rekonstruieren zu können. Moderne Alarmanlagen erfüllen zwar automatisch diese Funktion mit einem internen Speicher und einer Anzeige, jedoch kann ein Drucker die Aufgabe erleichtern und ermöglicht außerdem eine problemlose und unaufwändige Portabilität der Daten.

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Artikel: Einbruchmeldeanlage
- Stiller Alarm: Dieser Alarm wird hauptsächlich in Banken bei Überfällen eingesetzt. Das dient dem Personenschutz der Angestellten, da ein Bankräuber als unberechenbar gilt und nicht feststellen soll, dass das Bankpersonal entgegen seinen Forderungen einen Alarm ausgelöst hat. Darüber hinaus will man den Gesetzesbrecher nicht unter Zeitdruck setzen oder gar in die sofortige Flucht schlagen. Er bringt also Zeitgewinn für die Polizei. Beim stillen Alarm werden keine Signalgeber angesteuert. Es erfolgt jedoch eine sofortige Alarmierung der Polizei oder Ähnlichem mit Mitteln der Telekommunikation.
- Akustischer Alarm: Beim akustischen Alarm ertönt ein lauter Signalton. Dieser soll die Aufmerksamkeit seiner Umwelt auf sich und das Objekt lenken. Meistens wird der akustische Alarm außerhalb der Öffnungszeiten eingesetzt, um einen Einbrecher möglichst schnell in die Flucht zu schlagen, was (bei Erfolg) eine Schadensminimierung zur Folge hat (beispielsweise nur ein eingeschlagenes Fenster). Der akustische Alarm von einem Signalgeber der außen sitzt (Hauswand) und so die anonyme Öffentlichkeit alarmiert, ist zeitbegrenzt. Es muss sich nach einer gewissen Zeit (180 Sekunden nach VdS), wegen Ruhestörung, automatisch abstellen. Jedoch darf ein akustischer Signalgeber innerhalb des Hauses Daueralarm melden.
- Optischer Alarm: Der optische Alarm wird häufig in Geschäften während der Öffnungszeit eingesetzt und soll die Umgebung mit einem Blink-, Blitz- oder Drehlicht warnen, ohne jedoch den Täter in Panik zu versetzen (siehe stiller Alarm).
Zusätzlich unterscheidet man drei Alarmarten:
- Internalarm (keine externen Signalgeber, keine Benachrichtigung außerhalb des Objektes. Der Internalarm wird meist für Tests, Probealarme oder bei Problemen mit der Scharfschaltung genutzt)
- Externalarm (Alarm mit Ansteuerung der Signalgeber)
- Fernalarm (Verständigung hilfeleistender Stellen, dort findet die sogenannte Alarmaufschaltung statt)

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